FAQs

WOFÜR WIRD MEINE SPENDE EINGESETZT?

Da wir nur geringe administrative Kosten (Steuerberater, BüroMiete, Webspace) haben, fließt der Großteil aller Spenden direkt in die Umsetzung unserer Projekte. Wir finanzieren damit ua. unser Print- und Online Magazin „Die Happy“, bilden Menschen aus, die junge Menschen während des Sterbens begleiten möchten und führen einmal im Jahr in Dortmund die deutschlandweit erste Hospiz-und PalliativWoche für junge Sterbende durch.

WIRD DIE GESAMTE VEREINSARBEIT VON EHRENAMTLERN GETRAGEN?

Die Vereinsarbeit an sich ja. Diese wird zur Zeit in erster Linie vom Vorstand eherenamtlich ausgeführt und wurde während des gesamten Gründungsprozesses mit eigenen, privaten Mitteln des Vorstands finanziert.

Da wir aber insbesondere auch junge Menschen motivieren möchten, im Bereich der Hospizarbeit und der Begleitung von jungen Sterbenden aktiv zu werden, werden wir für kreative, künstlerische, ausbilderische und beratende Tätigkeiten ganz normale Honorare zahlen.

Beispiel: Wir möchten ein Interview mit einem jungen sterbenden Menschen drehen. Um dies umzusetzen, brauchen wir Kamera, Ton und Schnitt. Diese Manpower werden wir einkaufen und an Filmhochschulen etc. versuchen, insbesondere junge Menschen für eine Zusammenarbeit zu begeistern.

Innerhalb unserer Konzeption einer eigenen Sterbebegleitung für junge Menschen werden wir Berater benötigen, die mit Ihrer Expertise unsere Entwicklung begleiten. Auch in diesem Bereich werden wir Honorare zahlen.

Generell möchten wir den Gedanken fördern, dass „Gutes Tun“ auch entlohnt werden darf.

Nur so bekommen junge und engagierte Menschen überhaupt die Möglichkeit auch im Bereich der Hospizarbeit wirken zu können.

Laut unserer Satzung können auch Vereinsmitglieder und Mitglieder des Vorstands für Tätigkeiten die über die Ausführung ihres Ehrenamts hinausgehen, entlohnt werden.

Aber natürlich freuen wir uns über jede Leistung, jeden Job, den jemand auf professioneller Ebene für uns als Ehrenamtler ausführt.

WAS WILL DER VEREIN ERREICHEN?

Der Verein möchte die Lebensqualität von jungen Sterbenden im sozialen und kulturellen Bereich verbessern. Das geht uns alle an, denn jeder von uns, wird einmal ein akut sterbender Mensch sein. Wir müssen uns jetzt überlegen, was wünsche ich mir für meine letzten Wochen und Monate und diese Dinge müssen wir jetzt anstossen, damit sie dann auch eines Tages da sind, wenn wir sie brauchen: Free WIFI in Hospizen und PalliativStation, kostenloser Zugang zu Ipads und elektronischen Medien in Hospizen, Zugang zu Genussmitteln (guter Kaffee, Tee, Whiskey, etc.), spezielle Einrichtungen für junge Menschen, spezielle Einrichtungen für bestimmte Zielgruppen (Kulturinteressierte, Sportinteressierte, Mütter etc.), die Vernetzung von Sterbenden online.

Auf diese Dinge möchten wir mit unserem Online Magazin und unserer Hospiz- und PalliativWoche für junge Sterbende aufmerksam machen und durch die Ausbildung von Sterbebegleitern für speziell junge Menschen die genannten Punkte beginnen umzustezen.

Der Verein möchte weiterhin junge Sterbende emanzipieren. Wir alle sind Sterbende. Wir möchten, dass junge Sterbende sich nicht als Opfer betrachten. Wir wünschen uns, dass sie ihren Bedürfnissen entsprechend Forderungen stellen und  im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihr Leben bis zuletzt selbstbestimmt gestalten und dafür Verantwortung übernehmen.